DIE ERFOLGSZUTATEN VON
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DIE ERFOLGSZUTATEN VON
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| 1. Loslassen können
Toni Mörwald sieht es als Grundvoraussetzung für seinen Erfolg, dass er gelernt hat loszulassen: Er gibt seinem Team großen gestalterischen Freiraum und sieht seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „Spieler“ auf einem Feld, dessen Grenzen er zwar bestimmt, aber nicht den Ablauf des Spiels an sich. Durch diesen Ansatz hat der Koch und Manager all seine Unternehmen so organisiert, dass sie auch ohne ihn funktionieren könnten. |
1. Mensch im Mittelpunkt Über kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede hinweg möchte jeder Mensch eines, nämlich ernst genommen werden. Gutes Management basiert für Petra Jenner darauf, dass genau das geschieht: den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Fähigkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten und andere Standpunkte zu akzeptieren, gehören ebenso zu erfolgreichem Management wie die Aufgabe, „Herz und Hirn“ der Leute im Team zu berühren und zu fordern. |
| 2. Ändern statt ärgern
Toni Mörwald hat schon viele Talsohlen durchschritten, sieht dies aber als notwendigen Lernprozess. Vorübergehendes Scheitern ist Teil des Lebenszyklus und nicht die Ausnahme. Wichtig ist ein stabiles soziales Umfeld, um in solchen Situationen ausreichend Halt zu finden. Letztendlich schöpft Toni Mörwald aus kritischen Phasen Kraft und geht innerlich gestärkt daraus hervor. |
2. Talente fördern Die Entdeckung und individuelle Förderung von Talenten sind für Petra Jenner Teil eines guten People-Managements. Bei der Talenteauswahl sind starker Wille und gestalterische Fähigkeit einer Person wichtiger als die Frage des Geschlechts. Den „High Potentials“ gibt sie ehrliches Feedback ohne Schönfärberei, um deren rasche Weiterentwicklung zu garantieren. |
| 3. Kochen als Beziehungsmanagement
Man muss die Basisprodukte, die man verkocht, mögen und auch die Gerichte, die man für andere zubereitet. Nur so überträgt sich der Charakter des Koches/der Köchin auf die Speisen. Toni Mörwald ist davon überzeugt, dass sich eine positive Beziehung zu den Ausgangsprodukten und zum Ergebnis auf dem Teller auch auf die Gäste positiv auswirkt. |
3. Theorie und Praxis verbinden Petra Jenner hat sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden. Eine stressige Erfahrung, die sie heute positiv sieht. Das unmittelbare Abtesten und Umsetzen von Theorien in der Praxis festigte ihr Wissen und erleichterte das Lernen erheblich. Eine ideale Kombination, die sie jungen Talenten in Ausbildung ans Herz legt. |
| 4. Entscheidungsfreude und -entschlossenheit
Der Spitzenkoch ist fest davon überzeugt, dass man Fortschritte nur dann erzielen kann, wenn man rasche Entscheidungen trifft. Entscheidungen zu vertagen oder – noch schlimmer – diese gar nicht zu treffen, sieht er als Zeichen von Verantwortungslosigkeit. Wer abwartet, was die anderen tun, wird über die „zweite Reihe“ nicht hinauskommen. |
4. Innovation durch Hinterfragen Sowohl die in der Firma angewandten Managementpraktiken als auch deren Produkte – Petra Jenner hinterfragt sie regelmäßig, um daraus eventuelle Neuerungen ableiten zu können. Die Kunst besteht darin, die Balance zwischen hartnäckiger Verfolgung von Zielen und Anpassung an neue Gegebenheiten zu finden. Dies gilt insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. |
| 5. Einbeziehung des natürlichen Kreislaufs
Toni Mörwald hat eine besondere Einkaufspolitik: Er braucht den persönlichen Bezug zu der Person, die hinter dem Produkt steht. Er sucht somit „Produkte über Leute“ aus. Mindestens 50 Prozent der Qualität eines Produktes, so Mörwald, hängen von dem Menschen ab, der es schafft oder zumindest darauf einwirkt. Und was für seine Lieferanten gilt, heftet er sich auch auf die eigenen Fahnen: Die Liebe zum Endprodukt garantiert dessen „Echtheit“ und „Ehrlichkeit“. |
5. Kritikfähigkeit als Wachstumschance
Petra Jenner ist ein selbstkritischer Mensch und besitzt dadurch auch den Mut, Fehler einzugestehen. Sie sieht das Aufgreifen von validem Feedback als Chance zur Weiterentwicklung. Besonders motivierend findet sie Lob von Menschen, die ihren Ideen ursprünglich kritisch gegenüberstanden. Für die Managerin liegt Erfolg darin, Menschen durch ihr Tun und nicht unbedingt nur durch Argumente zu überzeugen. |





















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